Artikelnummer: 180

Dänischer Empire Schreibschrank

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Art.Nr. 180
Beschreibung

Dreiteiliger dänischer Empire Schreibschrank, Mahagoni furniert und intarsiert, Dänemark um 1800-1820.
Vierschübiges Kommodenunterteil, Kantiger Korpus, Abgeschrägter Schreibklappsekretär, Inneneinrichtung mittig mit vierstufigem halbrunden Treppenabsatz und mit einem Hebelmechanismus für Geheimfächer in Form eines Pokals auf Sockel. Sieben Säulen mit vergoldeten Kapitellen und Basen umrahmen den Miniaturspiegelsaal im Halbrund von hinten. Den Sockelboden zieren rautenförmige Parkett- Einlegearbeiten mit 3D-Effekt nach römischem Vorbild. Zu beiden Seiten des Innenteils jeweils ein Geheimfach mit Verzierung in Form von Rosetten mit gezahnten Rändern im japanischen Stil und aussen vier übereinander liegenden Schubfächern mit Elfenbeinknöpfen. Die Schreibplatte wird gehalten durch zwei Stützleisten mit Ausfahrmechanismus und Messingleiste von oben. Auf Kopfhöhe drei Klapptüren, davon die Mittlere nach unten öffnend als Ausschankklappe. Schlüsselschilde aus Perlmutt, Innenleben Eiche. Im Mittelteil vier kleine Schubfächer /Zigarrenfächer, ein längliches Schubfach, mittig eine Klapptür mit dahinterliegenden Geheimfächern für Briefe. Ein Tempeldach krönt den oberen Mittelteil des Sekretärs, dessen Tür seitlich öffnet. Es ist verziert durch einen teils intarsierten, teils eingbrannten Fächer. Die beiden oberen Seitenschränkchen sind mit ebensolchen Fächern bekrönt. Dieses sehr elegante und seltene Möbel besticht durch sein reichhaltiges und kompliziertes Innenleben mit sieben raffinierten Geheimfächern - ein wahres Sammlerstück!

* Die schon aus dem 18ten Jahrhundert herrührende Form des dänischen Empireschreibschrankes wurde unter dem aus Württemberg stammenden Georg Friedrich Hetsch (1788-1864) beibehalten. Hetsch war 1815 nach Dänemark gekommen. Literaturnachweis: Biedermeiermöbel Europas 1815-35, Verlag Prestel, München 2007, S. 82

Breite: 120 cm, Tiefe: 54,5 cm, Höhe: 215 cm, Höhe Schreibplatte: 79,5 cm